Wohnraumanpassung und Pflegehilfsmittel (§ 40 SGB XI)

Jede pflegebedürftige Person hat Anspruch auf einen Zuschuss zur Wohnraumanpassung, wenn dadurch die selbstständige Lebensführung oder die Versorgung erleichtert oder überhaupt erst möglich wird. Die Notwendigkeit der Maßnahmen wird von der Pflegekasse geprüft. Hierfür muss zuvor ein Antrag gestellt werden. Pro Maßnahme wird ein Höchstbetrag von 4000 Euro gewährt.
 
Wohnraumanpassungen können zum Beispiel der Einbau eines Treppenlifts, Türverbreiterung, Einbau einer ebenerdigen Dusche sein.
 
Neben der Wohnraumanpassung kommt die Pflegekasse ebenfalls für Pflegeverbrauchsmittel wie Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel auf. Versicherten stehen 40 Euro pro Monat für Pflegeverbrauchsmittel zur Verfügung.
Auch technische Pflegehilfsmittel wie Pflegebetten oder Hausnotrufgeräte können bei der Pflegekasse beantragt werden. Ein Hausnotrufgerät wird von der Pflegekasse anteilig mitfinanziert.
2018-10-11T13:56:56+00:00
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